„Mit Begeisterung dabei“: SoVD unterstützt inklusiven Beachhandball

Sport verbindet – und wie selbstverständlich Inklusion dabei gelebt werden kann, zeigte sich jetzt beim inklusiven Beachhandball-Turnier in Cuxhaven-Duhnen. Mit dabei war mit der Mannschaft des TuS Sulingen auch eine Gruppe aus dem Landkreis Diepholz. Der SoVD-Kreisverband Diepholz unterstützte die Teilnahme und organisierte die gemeinsame Fahrt an die Nordsee.
Austragungsort des inklusiven Turniers war die Sparkassen BeachArena direkt am Duhner Strand. Veranstalter war der Handballverband Niedersachsen-Bremen. Neben den Inklusionsmannschaften waren zahlreiche Jugendteams auf den Spielfeldern aktiv. Entsprechend groß war die Kulisse für die Spielerinnen und Spieler.
Für den SoVD stand dabei nicht allein der sportliche Wettbewerb im Mittelpunkt. Vielmehr ging es darum zu zeigen, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben, Spaß haben und Teil einer großen Sportgemeinschaft sein können. Auf und neben dem Spielfeld war zu erleben, wie schnell vermeintliche Unterschiede in den Hintergrund treten, wenn das gemeinsame Erlebnis zählt.
Der SoVD-Landesverband machte vor Ort auf das Thema gesellschaftliche Teilhabe aufmerksam. Unter dem Motto „Für mehr Miteinander“ wurden rote SoVD-Armbänder verteilt. Kleine Aktionen am Rande des Turniers sorgten zusätzlich für Aufmerksamkeit und boten Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
„Alle sind mit Begeisterung dabei“, lautete das Fazit des SoVD-Kreisvorsitzenden Bruno Hartwig nach den Eindrücken am Nordseestrand. Gerade der Sport biete hervorragende Möglichkeiten, Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen und Berührungsängste abzubauen.
Für den SoVD-Kreisverband Diepholz sei deshalb klar: Inklusion darf nicht nur gefordert werden, sondern muss im Alltag mit Leben gefüllt werden. Veranstaltungen wie der inklusive Beachhandball zeigen, wie unkompliziert das gelingen kann. Entscheidend sind Angebote, bei denen alle Menschen selbstverständlich dazugehören und gemeinsam aktiv sein können.
Nach einem erlebnisreichen Tag ging es für die Gruppe aus dem Landkreis Diepholz wieder mit dem Bus zurück in die Heimat – mit vielen Eindrücken und einem deutlichen Signal für mehr Miteinander und gelebte Inklusion im Gepäck.