Ehrenamt
Konferenz in Göttingen:Kreisverbände blicken in die Zukunft
Wie begegnen wir dem Rückgang an ehrenamtlichen Funktionsträgern in den bisherigen Strukturen? Welches ehrenamtliche Engagement ist außerhalb von Vorstandsstrukturen denkbar? Wie gewinnen wir neue Ehrenamtliche? Drei von vielen Fragen, mit denen sich jetzt die Teilnehmenden der SoVD-Zukunftskonferenz in Göttingen beschäftigten. Neben Kreisvorsitzendem Bruno Hartwig war auch Kreisfrauensprecherin Ulrike Bartels-Kinne in den Süden Niedersachsens gereist.
Bartels-Kinne stellte ihr Engagement „Aktiv gegen Rechtsextremismus“ vor und setzte so gemeinsam mit Achim Spitzlei vom Kreisverband Celle den Schlusspunkt unter die dreitägige Veranstaltung.
Laut Bruno Hartwig hatte der Landesverband Vertreter aus 42 Kreisverbänden zu der Tagung eingeladen. „Weitere Teilnehmende waren die Mitglieder des Landesverbandsrates, der Landeskonferenz sowie des auf Landesverbandsebene gebildeten Ehrenamtsausschusses, in dem aus dem Landkreis Diepholz Ortwin Stieglitz und Carsten Schlotmann mitwirken, die aber bei nicht an der Konferenz teilnehmen konnten.“
Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Dirk Swinke sowie den Verbandsratsvorsitzenden Bernhard Sackarendt widmete sich die Konferenz der Aufgabenzuordnung zwischen Ehren- und Hauptamt. Im zweiten Teil stellte der Ehrenamtsausschuss seine Aufgabenschwerpunkte und die Entwicklung des Ehrenamtes in den vergangenen Jahren dar.
Am zweiten Tag stellten die Kreisverbände Uelzen und Hannover-Stadt zu den Themen „Niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote“ sowie „Kommunalpolitisches Engagement vor Ort“ Best-Practice-Beispiele vor. Bruno Hartwig: „In Arbeitsgruppen erarbeiteten die Teilnehmenden auf dieser Grundlage Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort und sammelten Ideen für eigene vor Ort relevante Projekte.“
